Der Buick

der Titel von der Buick

Heute nehmen wir uns mal wieder ein Werk von Stephen King vor. Der Buick ist ein 2002 erschienener Roman und mit knapp 500 Seiten überraschend kurz. Ein Grund mehr, ihn sich mal anzusehen.

Ned Wilcox ist der Sohn eines Polizisten, der von einem Betrunkenen überfahren wurde und irgendwie wächst er in das Kollegium hinein. Ein Buick steht in einer versperrten Garage, der Junge entdeckt diesen und stellt natürlich Fragen. Seine Kollegen erzählen ihm die Geschichte. „Der Buick“ weiterlesen

Anglerwitze

Logo für Witze

Es dürfte einigen bekannt sein, dass der Webmaster vom Literaturasyl ab und an gerne mal fischt. Wer angelt kommt allerdings nicht um die doofe Angewohnheit herum, dass er am Wasser öfters mal angequatscht wird. Letztendlich entstand daraus die kleine Sammlung Anglerwitze und Anglersprüche. Wie immer sei allen viel Spaß dabei gewünscht. „Anglerwitze“ weiterlesen

Unter deutschen Betten

In letzter Zeit wird es immer mehr zum Trend, Bücher darüber zu schreiben, was man so in seinem Berufsalltag macht und was da so spannendes passiert – ein Trend, der sicher auch auf gleichartige Doku-Soaps im Fernsehen zurück zu führen ist. Dies ist eines dieser Beispiele, Unter deutschen Betten heißt es und stammt von einer anonymen Autorin, die unter dem Pseudonym Justyna Polanska agiert. „Unter deutschen Betten“ weiterlesen

Das Rosie-Projekt

Hier sieht man den Titel des Buchs das Rosie Projekt

In dieser Buchkritik wird der Roman „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion behandelt. Neben einer ausführlichen Inhaltsangabe, gibt es einige Angaben zum Autor, eine Analyse der Charaktere, sowie eine persönliche Einschätzung des Buchs. Erschienen ist es im FISCHER Krüger Verlag und bietet 352 Seiten Lesevergnügen. „Das Rosie-Projekt“ weiterlesen

Cargo Shipment New York

Cargo shipment New York

Kann man denn wirklich ein Tower Defense Spiel mit einem Transportgame vermischen? Cargo Shipment New York zeigt auf beeindruckende Art, dass es funktioniert. Man selbst übernimmt die Rolle der Jungs, die Trucks beladen und im dichten Gewimmel kann es sonst vorkommen, dass ein LKW nur mit halber Ladung fährt. Wer ist also der beste Transportunternehmer und kann alle Autos komplett beladen? Ein kostenloses Strategiespiel für alle Gamer. „Cargo Shipment New York“ weiterlesen

Tagebuch der Apokalypse 3

Hier sieht man den Titel des Buchs Tagebuch der Apokalypse

Hier folgt die Buchbesprechung zu Tagebuch der Apokalypse Teil 3 von J.L. Bourne, der auch gleichzeitig der letzte Band der Serie ist. Die Trilogie schließt somit ihren Kreis und Killroy steht seinem bislang letzten und gefährlichsten Auftrag gegenüber. Wer sich das Lesevergnügen nicht versauen lassen möchte, sollte die Inhaltsangabe überspringen, da es durchaus zu den einen oder anderen Spoiler kommen könnte. Im Anschluss findet sich die Erörterung und schließlich das Fazit zum Buch wieder.

Inhalt Tagebuch der Apokalypse 3

Killroy kommt mit seinen Gefolgsleuten endlich auf dem Flugzeugträger an und wird wieder in den aktiven Dienst versetzt. Man muss ihm zwar gut zureden, aber nachdem man ihm verspricht seine kleine Fahnenflucht nicht weiter zu verfolgen, gibt es einen Sinneswandel. Leider wird aufgrund seiner Überlebenserfahrungen an Land für eine heikle Mission in China eingeplant. Ihm zur Seite steht ein Spezialkommando, welches aber im Zombiekrieg seine eigene Erfahrungen und Probleme gesammelt hat. Der Plan ist es sie in einem immer noch einsatzbereiten U-Boot direkt an die Küste zu fahren, von der aus sie sich zu einer geheimen chinesischen Forschungsstation durchschlagen sollen. Hier wird der Ursprung des Zombievirus vermutet und so macht sich Killroy eben auf den Weg.

Die verstrahlten Zombies werden ja nach Strahlungsintensität immer aufdringlicher und geschickter. Es wird versucht unter größtem Aufwand einige Exemplare zu Forschungszwecken an Bord des Flugzeugträgers zu bringen. Unter größter Geheimhaltung werden im Bug des Schiffs einige Zombies eingesperrt, aber schließlich kommt es, wie es kommen muss und die Plage bricht an Board aus. Unsere restlichen bekannten Figuren aus Teil 1 und Teil 2 der Zombieapokalypse müssen sich der Gefahr stellen.

Zeitgleich sitzt eine Truppe ehemaliger Forscher in einer Arktisstation fest. Die Lebensmittel werden knapp, das Heizöl neigt sich dem Ende zu und viele sind schon draufgegangen. Die letzten Überlebenden tun alles, damit sie nicht das Zombieschicksal ihrer Gefährten teilen müssen. Diese letzte Bastion in den kältesten Regionen der Erde kann über einen Kurzwellensender die Funkverbindung zwischen Flugzeugträger im Atlantik und dem Atomuboot im Pazifik aufrecht erhalten.

Das Geheimnis hinter Remote 6 wird spektakulär gelüftet. Ein kurzes Zwischenspiel auf einer pazifischen Insel, senkt die Anzahl der Einsatzkräfte, aber das Uboot kann seine Reise fortsetzen.  Letztendlich kommt es zum großen Showdown mitten in China, aber dies sollte man lieber selbst lesen. Währenddessen gibt im Atlantik der Flugzeugträger den Geist auf und begründet damit ungewollt die Basis für das zukünftige Überleben der Menschheit.

Buchkritik Tagebuch der Apokalypse 3

Man merkt als Leser deutlich, dass es sich um den dritten Teil der Serie handelt. Die einzelnen Handlungsstränge werden auf biegen und brechen beendet und zumindest ich hatte das Gefühl, als wirkt das Buch ein wenig gehetzt. Der Unterschied zum ersten Teil, in welchem sich Killroy langsam, nachdenklich und bedacht in seinem Haus auf den Zombieangriff vorbereitet, ist auf jeder Seite offensichtlich. Fans der ersten beiden Bücher müssen sich beim Tagebuch der Apokalypse 3 umstellen.

Für mich war der dritte Teil enttäuschend. Die Auflösung von Remote 6 war einfach nur flach und wirkte sehr künstlich. Hier hätte ich mir einfach mehr Tiefgang gewünscht, vor allem nachdem es so im zweiten Teil aufgebaut wurde.

Die handelnden Personen werden einseitig beschrieben und beim Führungspersonal des Flugzeugträgers muss die Frage nach dem gesunden Menschenverstand erlaubt sein. Wer heiße Zombies auf eine der letzten rein menschlichen Inseln zu Forschungszwecken einlagert, kann nicht alle Tassen im Schrank haben. Sicherlich gibt dies eine zusätzliche dramatische Note, aber der Taktik folgend wäre dies so nie geschehen. Diese kleinen logischen Fehler häufen sich im dritten Teil und kosten viel Charme der Zombiereihe.

Fazit Tagebuch der Apokalypse 3

Ich hatte mich auf das Buch gefreut, aber der dritte Teil zeigt deutliche Schwächen. Wer die ersten beiden Bücher las, wird sich davon trotzdem nicht abbringen lassen und die Trilogie vervollständigen. Rückblickend war Band 1 der stärkste Teil, gerade weil der handelnde Personenkreis noch eingeschränkt war und es dadurch viele Details beschrieben wurden. Der Einzelkämpfer, welcher sich auf die Zombies vorbereitet und abschottet verliert einfach nichts von seinem Charme. Global gesehen schwächelt die Trilogie vor allem gegen Operation Zombie. Wer ein eingefleischter Fan des Genres ist, wird die Tagebücher auch so zu schätzen wissen, nicht zuletzt weil sie über eine lange Zeit als Blog im Netz erschienen sind und danach erst als literarisches Werk veröffentlicht wurden.

Meine Leseempfehlung für Genre-Leser ja, für den Durchschnittsleser eher nein, weil es am Ende dann doch zu abgefahren wird und damit sind nicht die Zombies gemeint…

So geht es wirklich im Weltraum zu

Die Erde aufgenommen vom Saturn

Fast jeder träumt einmal davon Astronaut zu werden und dort oben weit über unseren Köpfen im All zu schweben. Aus diesem Traum wird zwar meistens nichts, aber wie geht es eigentlich wirklich im Weltraum zu? Diese Frage klärt das hier verlinkte Video. Auf der Re:publica in Berlin hatte ich das Glück den Vortrag unseres deutschen Astronauten Alexander Gerst verfolgen zu dürfen. Es war übrigens mit Abstand der beste Vortrag der ganzen Veranstaltung und ich kann Ihn nur wärmstens Empfehlen. Hier also die Session zur Blue Dot Mission in voller Länge und in guter Qualität. Bitte empfehlt diesen Beitrag auch Euren Freunden weiter, denn man bekommt so eine ganz andere Sicht auf die Dinge! „So geht es wirklich im Weltraum zu“ weiterlesen

Die Akte – Artemis Fowl

Zu Artemis Fowl gibt es, wie das bei vielen längeren Romanreihen ist, noch ein Zusatzbuch, hier heißt es Die Akte. Enthalten sind einige Spielereien, so beispielsweise ein Untergrund-Rätsel, ein fiktives Interview mit den Charakteren, ein echtes Interview mit dem Autor, die gnomischen Alphabete und anderer Kleinkram. Deswegen wird sich das Buch jedoch keiner kaufen, denn es geht den Käufern des Buches nur um eines: Die beiden Kurzgeschichten. „Die Akte – Artemis Fowl“ weiterlesen

Woyzeck

Hier sieht man den Titel von Woyzeck

Wie kann man denn ein Büchlein mit kaum 30 Seiten rezensieren? Das hat man doch in 10 Minuten durchgelesen. Und was sucht ein solcher alter Schinken eigentlich hier? All diese Fragen wollen wir heute versuchen zu beantworten, denn es geht um ein Dramenfragment von Georg Büchner, einen deutschen Schriftsteller und Übersetzer des frühen 19. Jahrhunderts, der in der Zeit des Vormärz aktiv war und zu den wichtigsten Schriftstellern dieser Zeit zählt. „Woyzeck“ weiterlesen

Das Arschlochglass

Hier sieht man das Buch Arschlochglas in Barcelona

Vielleicht kennt der eine oder andere die Fernsehserie New Girl. Zu dieser erschien das Buch das Arschlochglass: die endgültige Abrechnung eines Genies. Angeblich geschrieben vom Filmcharakter Schmidt. Das Arschlochglass ist aus der Fernsehserie bekannt, denn immer wenn Schmidt sich daneben benimmt, muss er eine gewisse Strafe in Glas abführen. Aus seiner Sicht der Dinge, ist er ein verkanntes Genie und hat deswegen alle Verfehlungen in diesem Buch aufgezählt. „Das Arschlochglass“ weiterlesen

Dear Germany

Ganz unschuldig grinste mich dieses Buch aus einer Kiste voller Mängelexemplare an. Der Klappentext sagte mir durchaus zu und so packte ich es ein. Später las ich dann bei Amazon, dass dieses Buch von den Kunden durchweg schlecht bewertet wird, da fallen Sätze wie „Wäre die lieber in Amiland geblieben“. Die Rede ist von Dear Germany, einem autobiografischen Werk von Carol Kloeppel, die sich in Amerika in den bekannten RTL-Journalisten Peter Kloeppel verliebte und ihm dann nach Deutschland folgte. „Dear Germany“ weiterlesen

Azrael die Wiederkehr

Nach dem Erfolg von Azrael tat Hohlbein etwas durchaus Nachvollziehbares – er schrieb einen Nachfolger. Warum das nicht hätte sein müssen, schauen wir uns heute an.

Es scheint alles wie zuvor. Wir sind noch immer in Berlin und es passieren wieder bizarre Selbstmorde. Bremer hätte eigentlich tot sein müssen, aber hat irgendwie überlebt und lag nur einige Zeit im Koma. Er wird vom Dienst suspendiert und eine gewisse Angela scheint ihn zu verfolgen, während gleichzeitig Gehirnaktivitäten von einem scheinbar toten Menschen in einem Geheimlabor gemessen werden. „Azrael die Wiederkehr“ weiterlesen

Ensel und Krete – Walter Moers

der Titel des Buchs Ensel und Krete

Walter Moers gehört zu den wenigen Autoren, die gleichzeitig leicht verständliche Fantasy schreiben und einen hohen literarischen Anspruch haben. In Ensel und Krete, einer Abstraktion des klassischen Märchens, stellt er dies erneut unter Beweis.

Wir befinden uns in Walter Moers großer Welt, Zamonien. In dessen Wäldern sollte man nicht vom Weg abkommen, was die beiden Geschwister Ensel und Krete natürlich trotzdem machen. Um sich nicht zu verlaufen, streuen sie Himbeeren; netterweise sammelt ein Stollentroll sie ihnen auf, sie hätten sie ja verloren. – Also durchleben sie im Wald viele Abenteuer. „Ensel und Krete – Walter Moers“ weiterlesen

Der Schwarm

Titel Der Schwarm

Der heutige Roman gehört zu den längsten, die ich an dieser Stelle besprochen habe. Fast 1000 Seiten in mikroskopisch kleiner Schrift umfasst er und er war der Durchbruch des deutschen Schriftstellers Frank Schätzing. Die Rede ist von seinem monumentalen Werk „Der Schwarm“.

Zunächst scheint es einzelne merkwürdige Ereignisse zu geben. Seltsame Tiefseewürmer, verschwindende Fischer und Wale, die Boote angreifen. Ereignisse, die scheinbar in keinem Zusammenhang stehen. Die Vorfälle werden von Wissenschaftlern untersucht, aber nichts scheint einen Sinn zu ergeben. Dann wütet ein Tsunami über Nordeuropa. „Der Schwarm“ weiterlesen

Die 4-Stunden Woche

Hier sieht man den Titel die 4 Stunden Woche

Gerade habe ich das Buch „Die 4-Stunden Woche – mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ aus den Händen gelegt und mit diesen ganz frischen Eindrücken liegt nichts näher, wie eine kleine Buchbesprechung zu schreiben. Das Buch wurde von Timothy Ferriss geschrieben, der sein Geld vor allem mit Brainquicken machte und für seinen äußerst ungewöhnlichen Lebensstil bekannt ist. Ob dieser Ratgeber nun die große pure Weisheit verkündet soll dieser Artikel klären, ebenso ob sich die Lektüre lohnt. „Die 4-Stunden Woche“ weiterlesen

How to get Gelassenheit

Buchbesprechung im Artikel

Direkt zum Erscheinungstermin durfte ich „How to get Gelassenheit“ direkt vom Verlag lesen (2. Auflage). Der Autor Patrick Lynen zeigt auf 190 Seiten, wie man etwas ruhiger durchs Leben kommt. Der Titel sprach mich direkt an und mit dem Wissen, dass ich in gewissen Situationen gerne mal meine ruhige Art verlieren kann, passte es perfekt in die Lesezeit. Zudem lag ich durch eine kleine OP während der Lektüre einige Tage im Krankenhaus. Hier ist für Patienten Geduld und Ruhe gefragt, folglich die perfekte Umgebung um die Tipps aus dem Buch anzuwenden. „How to get Gelassenheit“ weiterlesen

Die Arena

Arena der Titel von Stephen King

Stephen King war ja hier schon häufiger Thema und auch heute nehmen wir uns wieder einen Roman von ihm vor. Heute schauen wir uns eines seiner längsten Werke an, Die Arena heißt es und umfasst knapp 1300 Seiten.

Eine seltsame Kuppel, sie nannten sie den Dome, schirmt eine kleine Stadt ab. Nach einiger Zeit kämpfen die Bewohner nur noch ums blanke Überleben, gleichzeitig ist ein Diktator auf dem Weg, trotz gegenteiliger Anweisungen des Präsidenten, die Macht in seinen Händen zu vereinen. Der vom Präsidenten angeordnete Vorsitzende muss ich nun Vorwürfen von Vergewaltigungen stellen, die eigentlich der Diktator begangen hat. Nach einer verheerenden Feuersbrunst sind kaum noch Menschen am Leben. Diese finden nun innerhalb der völlig vergifteten Luft einen Weg nach draußen und erfahren endlich, wo diese mysteriöse Kuppel eigentlich herkam. „Die Arena“ weiterlesen

Tagebuch der Apokalypse 2

Hier sieht man den Titel Tagebuch der Apokalypse Band 2

Dies ist die Buchbesprechung zu Tagebuch der Apokalypse Band 2 von J.L. Bourne. Die Buchkritik zum ersten Band findet man hier, so dass man etwas mehr vom Thema weiß. Zudem eine kleine Warnung, da es in der Inhaltsbeschreibung zum einen oder anderen Spoiler kommen kann. Wer also das Lesevergnügen uneingeschränkt genießen möchte, sollte diesen Teil überspringen.

Tagebuch der Apokalypse Band 2 – Inhalt

Der zweite Teil des Tagebuchs der Apokalypse beginnt nach dem Angriff der Banditen auf das Hotel 23. Die Umzäunung ist beschädigt und marodierende Zombiehorden überschwemmen das Gelände. Nach einer Säuberung und Ausbesserung der Umzäunung ist es an der Zeit die Umgebung genauer zu erkunden. Immer noch ist das Flugzeug aus dem ersten Teil in der Nähe und so bricht man zu einem nahen Flugplatz auf und findet dort die Nachricht einer überlebenden Familie Davis am Lake Charles.

Schließlich macht er sich auf den Weg mit der einmotorigen Cessna und startet eine Rettungsaktion. Immer mehr kommen die alltäglichen Probleme der neuen Welt in den Vordergrund. Technische Hilfsmittel werden knapper, medizinische Unterstützung ist nur durch Eigenversorgung gewährleistet und die Isolation fordert auch ihren Tribut.

Anfang Juli hilft man einem kleinem militärischen Spähtrupp aus der Scheiße. In der Folge wird Hotel 23 vom Rest eines Marinechors aufgespürt. Unser Held ist dadurch gezwungen sich als Offizier zu erkennen zu geben, damit er fortan als Kommandant des Hotels 23 gilt. 22 neue Soldaten werden dem Hotel 23 zugeteilt. Mehr Menschen bedeutet neben mehr Sicherheit, aber auch mehr Verbrauch von Ressourcen und Vorräten. Gefährlicher Wassermangel macht sich breit und weitere Beschaffungsmissionen folgen. Nachdem der Stützpunkt mit allen Überlebenden ins Hotel 23 verlegt wird, steigt die Anzahl der Bewohner auf 113 an. Schließlich wird vom Oberkommando auf einem Flugzeugträger ein Hubschrauber stationiert, der aber unserem Held auf einem Erkundungsflug fast das Leben kostet. Als einziger Überlebender der Hubschrauberbesatzung und schwer verletzt macht er sich auf um zurück zum Hotel 23 zu kommen. Es wird immer klarer, dass verstrahlte Zombies auf eigenartige Art und Weise mutieren und noch gefährlicher sind, als ihre unverstrahlten Artgenossen. Auf seiner abenteuerlichen Reise findet er Kontakt zu einem automatisiertem Überwachungssystem, welches sich auf Drohnen stützt. Zudem findet er einen weiteren Begleiter, der anscheinend eine dunkle Vergangenheit verbirgt. Glücklich zurückgekehrt wendet sich das Drohnensystem Remote 6 gegen Hotel 23 und vor allem gibt es komische Befehle aus. Leider muss das Hotel 23 geräumt werden, als eine riesige Horde Untoter angreift.

Buchkritik Tagebuch der Apokalypse

Im Gegensatz zum ersten Band zeigen sich einige inhaltliche Schwächen. Zudem tappt der Leser unweigerlich ein wenig im Dunkeln herum und erfährt zumindest in diesem Buch keine Aufklärung. Warum gibt es es Remote 6 und was steckt dahinter. Das Herumstreifen abgestürzt in der Wildnis erinnert zu sehr an die ersten Tage nach der Epedemie und gleicht diesem auch teilweise. Zudem kann man schon absehen, dass Killroy wieder in den Stützpunkt zurückfinden wird.

Ganz smart ist der neue „dunkle Begleiter“ Killroys gestaltet. Er erinnert zwar zu stark an den schwarzen Araber aus der Robin-Verfilmung mit Kevin Costner, aber als Sidekick macht er eine sehr ordentliche Figur.

Bedenkt man, dass die Bewohner nun eine sichere Bleibe mit dem Hotel 23 besitzen, hätte ich mir gewünscht, dass sie möglichst schnell versuchen ihren zivilisatiorischen Bereich auszubauen und ein Gebiet erschaffen, in dem wieder so etwas wie Normalität herrscht. Stabile unüberwindbare Barrikaden, automatische Fallen, die herumpirschende Zombies zerlegen, vielleicht ein wenig Ackerbau. So bleiben die Bewohner etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Trotz aller Kritik war das Tagebuch der Apokalypse Teil 2 sehr lesenswert und hatte seine spannenden Momente. Ich habe es gern gelesen und empfehle es gerne weiter. Wer sich auf dem Gebiet der Zombieliteratur aber neu fühlt, sollte unbedingt mit der Nacht der lebenden Toten anfangen oder zu Operation Zombie greifen.

Von mir gibt es also eine Leseempfehlung!

Vorlage:

Tagebuch der Apokalypse Band 2, J.L. Bourne
Heyne Verlag
ISBN: 978-3453528192

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