Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind

Auf dem Bild sieht man das Buch vor einem Pool und einem kleinen Wasserfall

Wieder ein Buch zum Thema Internet, aber mal ein wenig aus der nostalgischen Sichtweise. Wie war noch gleich das Leben vorm Internet, was haben wir eigentlich den ganzen Tag so getrieben. Der Autor Boris Hänßler nimmt uns ein wenig mit in seine eigene Vergangenheit und schlägt die Brücke zwischen damals und heute. Diese Buchkritik soll klären, ob wirklich alles schlechte wurde oder ob es durchaus auch einige Fortschritte gab, die sich in der digitalen Zeit gelohnt haben. „Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind“ weiterlesen

Der Rosie-Effekt

Das Buch Rosie-Effekt in Cordoba

Der Rosie-Effekt von Graeme Simsions in der heutigen Buchbesprechung. Vor gut einem Jahr las ich schon das Rosie-Projekt von ihm und war damals leider nicht ganz so überzeugt.  Jetzt gibt es den Nachfolger und vielleicht hat der Schriftsteller vielleicht doch das eine oder andere von meiner Kritik gelernt. Wir fangen zunächst mit einer kleinen Videobesprechung an und den Rest gibt es anschließend schriftlich. Wer selbst nicht lesen mag, hat so die Wahl sich auch einfach berieseln zu lassen. „Der Rosie-Effekt“ weiterlesen

Silicon Valley – Christoph Keese

Hier sieht man den Text Siilicon Valley

Das Buch Silicon Valley – Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zu kommt von Christoph Keese sorgte für einiges Aufsehen in der deutschen digitalen Landschaft. Es basiert vorwiegend auf seinen eigenen Erfahrungen, da er für Axel Springer 2013 ein halbes Jahr in Palo Alto war. Dieser Buchbesprechung liegt die Audible-Version als Hörbuch zugrunde, weswegen es zu einigen Abweichungen zur gebundenen Ausgaben kommen kann. Auch hat dieser Artikel nichts mit der Fernsehserie Silicon Valley zu tun, die zwar sehr sehenswert ist, aber das Geschehen des Valleys zu überspitzt darstellt. „Silicon Valley – Christoph Keese“ weiterlesen

Der Schrei der Kröte

Der Schrei der Kröte ist ein Kriminalroman aus der Feder Inger Madsens, der in Dänemark spielt. Erschienen ist er im Osburg Verlag, der auch so freundlich war mit ein Rezensionsexemplar zu schicken.  Es handelt sich um Roland Bonitos ersten Fall, wobei die Reihe mittlerweile 9 Bände umfasst, die aber noch nicht alle auf deutsch erschienen sind. Ein paar Worte zum Inhalt und eine Buchkritik finden sie im weiteren Verlauf des Beitrags. „Der Schrei der Kröte“ weiterlesen

Ich bin der Schmerz – Ethan Cross

Hier sieht man das Buch unter der Überschrift des Literaturasyls

Ethan Cross ist mit dem dritten Teil seiner Thriller-Saga zurück und es gibt ein Wiedersehen mit der Organisation Shepard. Vordergründig geht es um einen neuen Serienkiller, welcher von der Presse nur der Anstifter genannt wird, aber auch Francis Jr. Ackerman ist wieder mit von der Partie. Ob sich die 99 Kapitel auf 430 Buchseiten lohnen, soll in diesem Artikel geklärt werden. Für die Lesefaulen gibt’s die Buchkritik auch als Video. Die beiden ersten Teile ich bin die Nacht und ich bin die Angst gibt es auch auf dem Literaturasyl als Buchbesprechung.

„Ich bin der Schmerz – Ethan Cross“ weiterlesen

Vollidiot

Bild zum Artikel

Ich habe gerade Vollidiot von Tommy Jaud ausgelesen und schreibe dazu selbstverständlich eine kleine Buchkritik. Vielen Dank an dieser Stelle an die Leserin des Literaturasyls, die den Beitrag zu „Einen Scheiß muss ich“ gelesen hatte und mir im Zuge dessen das Buch schickte. Thommy Jaud ist also kein Unbekannter für mich und wie angekündigt, wollte ich ihm eine zweite Chance geben. Erschwerend hinzu kam, dass Vollidiot ein voller Erfolg an den Kassen der Bücherläden war und es zu einer deutschen Verfilmung kam. Na ja, deutsche Filme stehen auf einem ganz anderen Blatt und ich bin der festen Überzeugung, dass der letzte gute deutsche Film „das Boot“ war.

„Vollidiot“ weiterlesen

Arschkarte

Titel der Buchbesprechung Arschkarte

Arschkarte ist das erste veröffentlichte Buch von Heiko Thieß und läuft wohl unter der Kategorie Männerroman. Erschienen im Piperverlager und ja, ich gebe es zu, ich bin selbstverständlich über den Titel zum Buch gekommen. Aus dem Regal der Buchhandlung genommen, immerhin noch den Klappentext gelesen und ab in den Einkaufskorb. Ob sich der Roman und die investierten 8,99 € aus meiner Sicht lohnen, klärt sich in diesem Beitrag. „Arschkarte“ weiterlesen

Der Feind in meinem Büro

Hier sieht man den Titel des Buchs

Ein Fünftel aller Angestellten hasst ihren Chef und 80% mögen ihn nicht. Bei diesen Zahlen war klar, dass mir der Lesestoff auf den Leib geschneidert ist. Vielleicht kann mir das Buch den einen oder anderen Tipp zur Steigerung der Produktivität oder zur Mitarbeitermotivation geben, vielleicht das Betriebsklima verbessern und so letztendlich das Betriebsklima verbessern. Das Ziel ist aber trotzdem noch Geld zu verdienen und nicht ein Happykinderland für Mitarbeiter zu erschaffen. Der Feind in meinem Büro ist ein Buch dessen Titel mich sehr gespannt auf den Inhalt sein ließ. „Der Feind in meinem Büro“ weiterlesen

Einen Scheiss muss ich

Titel einen Scheiss muss ich

Diese Buchkritik beschäftigt sich mit „Einen Scheiß muss ich“ von Tommy Jaud, der unter dem Sean Brummel schrieb. Ob der starke Titel auch dem Inhalt entspricht und um was es überhaupt geht, soll im nachstehenden Text geklärt werden. Tommy Jaud ist ein deutscher, recht erfolgreicher Autor, dessen bekannteste Werke bis jetzt wohl der Vollidiot und Millionär sein dürften. Der Vollidiot wurde mit Oliver Pocher verfilmt, was ich aber zum Zeitpunkt des Lesens noch nicht wusste. Ich hatte auch keine Ahnung, dass es sich um einen deutschen Autor handelt.  Im weiteren Beitrag findet ihr auch ein kleines Video, in welchem ich das Buch bespreche. „Einen Scheiss muss ich“ weiterlesen

Frau mit Grill sucht Mann mit Kohle

Titelbild zur Buchbesprechung Frau mit Grill sucht Mann mit Kohle

Sophie, 49 Jahre, lebt mit ihrem Mann in Trennung und hat mal so nebenbei den Karl kennengelernt. Dessen Ehe lief auch nicht gut und so fiel man übereinander her und zog nach 4 Monaten zusammen. Sophies Ex ist nicht so glücklich über die Situation, da er von der ganzen Geschichte aus einem Brief erfuhr und Sophie auch den kompletten Hausstand heimlich einpackte. Alex, die Ex von Karl, kann zumindest oberflächlich besser mit der Situation umgehen, aber auch hier brodelt es unter der Oberfläche. Und schließlich gibt es noch Karls erwachsene Ziehtochter Amelie, die ihre ganz eigene Vorstellungen hat, wie man die Frau behandelt, welche die Ehe ihrer Eltern Familie zerstörte.

„Frau mit Grill sucht Mann mit Kohle“ weiterlesen

Der Fänger im Roggen

Hier sieht man den Titel der Fänger im Roggen

Seit dem Erscheinen dieses Buches im Jahr 1951 hat sich Der Fänger im Roggen heute als Long-Time-Seller etabliert, der jährlich eine Viertelmillion Exemplare absetzt. Insgesamt hat die Gesamtaufgabe die 50 Millionen weit hinter sich gelassen und der Debütroman des amerikanischen Schriftstellers J. D. Salinger gilt als moderner Klassiker. Mit Recht? „Der Fänger im Roggen“ weiterlesen

Mein Amerika

Dass der Reiseschriftsteller Bill Bryson nicht immer sonderlich ernst ist, muss an dieser Stelle wohl kaum noch erwähnt werden. Dass er ein Buch über seine Kindheit in Amerika geschrieben hat, ist jedoch durchaus interessant und so wollen wir uns heute Mein Amerika von ihm vornehmen. „Mein Amerika“ weiterlesen

Friedhof der Kuscheltiere

Stephen King taucht hier nicht zum ersten Mal aus. Seit Debütroman konnte mich nicht wirklich überzeugen, doch heute schauen wir uns einen echten Klassiker von ihm an. Die Rede ist natürlich von Friedhof der Kuscheltiere, das Buch, von dem Stephen King sagt, es sei das Furchtbarste, was er je geschrieben habe und im Vorwort sagt, er sei mit diesem Buch zu weit gegangen. „Friedhof der Kuscheltiere“ weiterlesen

Der Buick

der Titel von der Buick

Heute nehmen wir uns mal wieder ein Werk von Stephen King vor. Der Buick ist ein 2002 erschienener Roman und mit knapp 500 Seiten überraschend kurz. Ein Grund mehr, ihn sich mal anzusehen.

Ned Wilcox ist der Sohn eines Polizisten, der von einem Betrunkenen überfahren wurde und irgendwie wächst er in das Kollegium hinein. Ein Buick steht in einer versperrten Garage, der Junge entdeckt diesen und stellt natürlich Fragen. Seine Kollegen erzählen ihm die Geschichte. „Der Buick“ weiterlesen

Unter deutschen Betten

In letzter Zeit wird es immer mehr zum Trend, Bücher darüber zu schreiben, was man so in seinem Berufsalltag macht und was da so spannendes passiert – ein Trend, der sicher auch auf gleichartige Doku-Soaps im Fernsehen zurück zu führen ist. Dies ist eines dieser Beispiele, Unter deutschen Betten heißt es und stammt von einer anonymen Autorin, die unter dem Pseudonym Justyna Polanska agiert. „Unter deutschen Betten“ weiterlesen

Das Rosie-Projekt

Hier sieht man den Titel des Buchs das Rosie Projekt

In dieser Buchkritik wird der Roman „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion behandelt. Neben einer ausführlichen Inhaltsangabe, gibt es einige Angaben zum Autor, eine Analyse der Charaktere, sowie eine persönliche Einschätzung des Buchs. Erschienen ist es im FISCHER Krüger Verlag und bietet 352 Seiten Lesevergnügen. „Das Rosie-Projekt“ weiterlesen

Tagebuch der Apokalypse 3

Hier sieht man den Titel des Buchs Tagebuch der Apokalypse

Hier folgt die Buchbesprechung zu Tagebuch der Apokalypse Teil 3 von J.L. Bourne, der auch gleichzeitig der letzte Band der Serie ist. Die Trilogie schließt somit ihren Kreis und Killroy steht seinem bislang letzten und gefährlichsten Auftrag gegenüber. Wer sich das Lesevergnügen nicht versauen lassen möchte, sollte die Inhaltsangabe überspringen, da es durchaus zu den einen oder anderen Spoiler kommen könnte. Im Anschluss findet sich die Erörterung und schließlich das Fazit zum Buch wieder.

Inhalt Tagebuch der Apokalypse 3

Killroy kommt mit seinen Gefolgsleuten endlich auf dem Flugzeugträger an und wird wieder in den aktiven Dienst versetzt. Man muss ihm zwar gut zureden, aber nachdem man ihm verspricht seine kleine Fahnenflucht nicht weiter zu verfolgen, gibt es einen Sinneswandel. Leider wird aufgrund seiner Überlebenserfahrungen an Land für eine heikle Mission in China eingeplant. Ihm zur Seite steht ein Spezialkommando, welches aber im Zombiekrieg seine eigene Erfahrungen und Probleme gesammelt hat. Der Plan ist es sie in einem immer noch einsatzbereiten U-Boot direkt an die Küste zu fahren, von der aus sie sich zu einer geheimen chinesischen Forschungsstation durchschlagen sollen. Hier wird der Ursprung des Zombievirus vermutet und so macht sich Killroy eben auf den Weg.

Die verstrahlten Zombies werden ja nach Strahlungsintensität immer aufdringlicher und geschickter. Es wird versucht unter größtem Aufwand einige Exemplare zu Forschungszwecken an Bord des Flugzeugträgers zu bringen. Unter größter Geheimhaltung werden im Bug des Schiffs einige Zombies eingesperrt, aber schließlich kommt es, wie es kommen muss und die Plage bricht an Board aus. Unsere restlichen bekannten Figuren aus Teil 1 und Teil 2 der Zombieapokalypse müssen sich der Gefahr stellen.

Zeitgleich sitzt eine Truppe ehemaliger Forscher in einer Arktisstation fest. Die Lebensmittel werden knapp, das Heizöl neigt sich dem Ende zu und viele sind schon draufgegangen. Die letzten Überlebenden tun alles, damit sie nicht das Zombieschicksal ihrer Gefährten teilen müssen. Diese letzte Bastion in den kältesten Regionen der Erde kann über einen Kurzwellensender die Funkverbindung zwischen Flugzeugträger im Atlantik und dem Atomuboot im Pazifik aufrecht erhalten.

Das Geheimnis hinter Remote 6 wird spektakulär gelüftet. Ein kurzes Zwischenspiel auf einer pazifischen Insel, senkt die Anzahl der Einsatzkräfte, aber das Uboot kann seine Reise fortsetzen.  Letztendlich kommt es zum großen Showdown mitten in China, aber dies sollte man lieber selbst lesen. Währenddessen gibt im Atlantik der Flugzeugträger den Geist auf und begründet damit ungewollt die Basis für das zukünftige Überleben der Menschheit.

Buchkritik Tagebuch der Apokalypse 3

Man merkt als Leser deutlich, dass es sich um den dritten Teil der Serie handelt. Die einzelnen Handlungsstränge werden auf biegen und brechen beendet und zumindest ich hatte das Gefühl, als wirkt das Buch ein wenig gehetzt. Der Unterschied zum ersten Teil, in welchem sich Killroy langsam, nachdenklich und bedacht in seinem Haus auf den Zombieangriff vorbereitet, ist auf jeder Seite offensichtlich. Fans der ersten beiden Bücher müssen sich beim Tagebuch der Apokalypse 3 umstellen.

Für mich war der dritte Teil enttäuschend. Die Auflösung von Remote 6 war einfach nur flach und wirkte sehr künstlich. Hier hätte ich mir einfach mehr Tiefgang gewünscht, vor allem nachdem es so im zweiten Teil aufgebaut wurde.

Die handelnden Personen werden einseitig beschrieben und beim Führungspersonal des Flugzeugträgers muss die Frage nach dem gesunden Menschenverstand erlaubt sein. Wer heiße Zombies auf eine der letzten rein menschlichen Inseln zu Forschungszwecken einlagert, kann nicht alle Tassen im Schrank haben. Sicherlich gibt dies eine zusätzliche dramatische Note, aber der Taktik folgend wäre dies so nie geschehen. Diese kleinen logischen Fehler häufen sich im dritten Teil und kosten viel Charme der Zombiereihe.

Fazit Tagebuch der Apokalypse 3

Ich hatte mich auf das Buch gefreut, aber der dritte Teil zeigt deutliche Schwächen. Wer die ersten beiden Bücher las, wird sich davon trotzdem nicht abbringen lassen und die Trilogie vervollständigen. Rückblickend war Band 1 der stärkste Teil, gerade weil der handelnde Personenkreis noch eingeschränkt war und es dadurch viele Details beschrieben wurden. Der Einzelkämpfer, welcher sich auf die Zombies vorbereitet und abschottet verliert einfach nichts von seinem Charme. Global gesehen schwächelt die Trilogie vor allem gegen Operation Zombie. Wer ein eingefleischter Fan des Genres ist, wird die Tagebücher auch so zu schätzen wissen, nicht zuletzt weil sie über eine lange Zeit als Blog im Netz erschienen sind und danach erst als literarisches Werk veröffentlicht wurden.

Meine Leseempfehlung für Genre-Leser ja, für den Durchschnittsleser eher nein, weil es am Ende dann doch zu abgefahren wird und damit sind nicht die Zombies gemeint…

Die Akte – Artemis Fowl

Zu Artemis Fowl gibt es, wie das bei vielen längeren Romanreihen ist, noch ein Zusatzbuch, hier heißt es Die Akte. Enthalten sind einige Spielereien, so beispielsweise ein Untergrund-Rätsel, ein fiktives Interview mit den Charakteren, ein echtes Interview mit dem Autor, die gnomischen Alphabete und anderer Kleinkram. Deswegen wird sich das Buch jedoch keiner kaufen, denn es geht den Käufern des Buches nur um eines: Die beiden Kurzgeschichten. „Die Akte – Artemis Fowl“ weiterlesen