Karfreitag Sprüche und Zitate

Der Karfreitag ist der Beginn des höchsten Fests im christlichen Glauben. Zwar ist es nicht allgemein gültig, dass man hier dann Glückwünsche ausspricht, aber trotzdem braucht man auch für diesen Feiertag einen passenden Spruch. Aus diesem Grund nun eine Sammlung von Sprüchen und Zitaten zum Thema Karfreitag. Wer mit der christlichen Mythologie nur wenig vertraut ist, der Karfreitag ist der Tag, an dem die Christen dem Kreuztod Jesus Christus gedenken. Passend zu den Karfreitagssprüchen lohnt sich auch ein Blick auf diese Ostersprüche.

Karfreitag Sprüche und Zitate

Ich gehe langsam, aber ich gehe nie zurück. – Abraham Lincoln

Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld der Welt und ihrer Kinder;
es geht und büßet in Geduld die Sünden aller Sünder;
es geht dahin, wird matt und krank, ergibt sich auf die Würgebank,
entsaget allen Freuden,
es nimmet an Schmach, Hohn und Spott, Angst, Wunden, Striemen, Kreuz und Tod
und spricht: »Ich will’s gern leiden.« (von Paul Gerhardt)

Stirbt dem Schwaben die Braut an Karfreitag, heiratet er noch vor Ostern.

Wenn die Dir blöde kommen, dann muss Du denen NOCH blöder kommen. Sonst hängs’e ja irgendwann da wie Jesus am Karfreitag. – Stromberg / Fernsehserie

Auch der Karfreitag zog wieder vorüber, und ich war so betrübt wie ein guter Christ; aber nicht weil der Herr Jesus gestorben ist, sondern weil mich die Erinnerung so manchen Karfreitags im Gegensatz zu dem Jetzt wehmütig stimmte. – Robert Reitzel

Ich bemerkte aber, daß der Leichnam schon weggebracht worden sein müsse, und in der Folge hörte ich, der Erschlagene sei Joseph Sevos gewesen und Vallet habe den Körper am Karfreitage in seinem Ziegelofen verbrannt. – Friedrich Schiller

So seltsam diese ersten Sprüche und Zitate auch zum Karfreitag wirken mögen, so passend sind sie doch auch. Hier noch weitere Sprüche und Zitate zum Karfreitag.

Weitere Zitate und Sprüche zum Karfreitag

Mit Flammenschrift war innigst eingeschrieben
Petrarcas Brust vor allen andern Tagen
Karfreitag. Ebenso, ich darfs wohl sagen,
Ist mir Advent von Achtzehnhundertsieben.

Ich fing nicht an, ich fuhr nur fort zu lieben
Sie, die ich früh im Herzen schon getragen,
Dann wieder weislich aus dem Sinn geschlagen,
Der ich nun wieder bin ans Herz getrieben.

Petrarcas Liebe, die unendlich hohe,
War leider unbelohnt und gar zu traurig,
Ein Herzensweh, ein ewiger Karfreitag.

Doch stets erscheine, fort und fort, die frohe
Süß, unter Palmenjubel, wonneschaurig,
Der Herrin Ankunft mir, ein ewiger Maitag. – Johann Wolfgang von Goethe

Der Name Karfreitag stammt von dem altdeutschen Wort Kara ab, welches soviel wie Trauer bedeutet. Da Jesus Christus am Kreuz starb, ist es zunächst also ein Trauertag für alle Christen und gleichzeitig der Höhepunkt der Passionswoche. Es ist zwar bekannt, dass der Sohn Gottes zum Wohl der Menschen am Kreuz starb und so alle Sünden auf sich nahm, aber trotzdem ist der Kreuztod kein Anlass zur Heiterkeit. Zudem ist der Karfreitag ein strenger Fastentag und in Deutschland auch ein gesetzlicher Feiertag.

Karfreitag und Jesus Kreuztod in der Bibel ( Johannes 19, 16-37 )

16 Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus.

17 Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelhöhe, die auf Hebräisch Golgota heißt.

18 Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus.

19 Pilatus ließ auch ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden.

20 Dieses Schild lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst.

21 Die Hohenpriester der Juden sagten zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden.

22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.

23 Nachdem die Soldaten Jesus ans Kreuz geschlagen hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das von oben her ganz durchgewebt und ohne Naht war.

24 Sie sagten zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies führten die Soldaten aus.

25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.

26 Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!

27 Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

28 Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet.

29 Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund.

30 Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.

31 Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag.

32 Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war.

33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht,

34 sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floß Blut und Wasser heraus.

35 Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt.

36 Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen.

37 Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.

 

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Veröffentlicht von

Marc

Hi, ich bin der Marc und schreibe ab und zu fürs Literaturasyl. Ich lese gerne, mag die klassische Literatur und halte Bücher für den schönsten Wandschmuck. In letzter Zeit gibt es auch immer öfter ein Hörbuch. Egal ob Roman, Krimi, Thriller oder Sachbuch: wenn es gut geschrieben ist, finde ich es gut.

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