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Warum Frauen nicht alleine aufs Klo gehen

Auf Viktorias Blog gibt es einen Beitrag, warum Frauen nicht alleine aus Klo gehen. Begründung es ist ein Schutzinstinkt aus dem Mittelalter. Aber was ist dran an der Tatsache, dass sie sich immer in Grüppchen zum Örtchen bewegen?

Fällt es noch jemandem auf, dass es thematisch sehr passend wäre, wenn es sich um einen Instinkt handeln würde? Also wenn Instinkt dann überhaupt ja schon viel früher. Eine hockt und die andere schaut aus welcher Richtung der Säbelzahntiger angesprungen kommt 😛 Nix da mit Mittelalterlicher Wanderung über den Hof zum Donnerbalken. Da Männer allerdings teilweise auch eine unmobile Abfuhr haben, hätte sich dieser Instinkt dort ebenfalls durchsetzen müssen. Hat er aber nicht.

Das führt uns zurück zu Handlungsweisen, denn mal ehrlich, für eine Frau alleine, ist eine gut gefüllte Damenhandtasche doch schon vom Gewicht her eine Herausforderung. Also schleift man sie zu mehreren in die vermeintlich sichere Bruthöhle und wir alle wissen über manche Eier kann man ganz schön lange brüten. In dieser dann noch etwas zu finden gleicht in etwa einer großangelegten Dschungelexpedition, bei der man nicht einfach rufen kann: „Holt mich hier raus!“ Während das Weibchen also in der Bruthöhle die Beute sichtet, steht die andere daneben und hält Ausschau. Männer nennen dieses Verhalten auch Schmiere stehen und lässt mich fragen, haben sie auch Alarmsignale oder Warnpfiffe?

Dann überall diese Spiegel, an denen Frau einfach nicht vorbeikommt. Das Make Up muss vor dem Gang und nach dem Gang gerichtet werden. Ein prüfender Blick reicht nicht, es muss schon eine Generalinspektion sein.
Nimmt man hierzu noch das eigentliche Business, so verstreicht eine ganz gewaltige Zeit. Während dieser möchten die Damen nicht allein sein und können sich vorzüglich unterhalten, was die Männerwelt so alles falsch macht. Es dürfte wohl kaum einen Mann geben, der noch nicht erleben durfte, wie eine Frau mit einer völlig veränderten Laune vom Örtchen zurückkehrte. Uns Männern passiert das ja auch, nur uns steht die Erleichterung über das Erledigte meistens ins Gesicht geschrieben, während den Damen oftmals der pure Hass aus den Augen sprüht.

Wir Männer müssen also einsehen, Frauen brauchen viel Zeit auf so einer Tour und eigentlich gleicht es mehr einer Reise als einem einfachen Klogang. Reisen ist mit mehreren lustiger also ist dieses Rudelverhalten ganz natürlich. Warum sollten wir kein Verständnis aufbringen? Tun wir doch, wenn wir es uns ganz genau überlegen, auch wenn es für uns nicht in frage kommt. Natürlich glaubt wieder keiner daran, dass Frauen es etwas länger auf dem Örtchen aushalten, allerdings hier der Verweis auf den Artikel über die Frau, die 2 Jahre direkt auf der Schüssel saß.

Nehmen wir die ganzen Punkte zusammen, so bleibt es verwunderlich, warum von den Damen vor einer Toilettenexpedition kein Basislager eingerichtet wird und Sherpas engagiert werden. Ach ja Sauerstoffflaschen… ja die könnten da manchmal auch nützlich sein.

Viel Glück und Gutes Gelingen für die nächste Expedition.

 

Veröffentlicht von

Marc

Hi, ich bin der Marc und schreibe ab und zu fürs Literaturasyl. Ich lese gerne, mag die klassische Literatur und halte Bücher für den schönsten Wandschmuck. In letzter Zeit gibt es auch immer öfter ein Hörbuch. Egal ob Roman, Krimi, Thriller oder Sachbuch: wenn es gut geschrieben ist, finde ich es gut.

2 Gedanken zu „Warum Frauen nicht alleine aufs Klo gehen“

  1. Haha, wie lustig. 😉

    Ich muss aber klarstellen: Ich habe das Mittelalter nur als Beispiel genommen, nicht dafür, dass sich in dieser Zeit irgendein Instinkt etabliert hat, so doof bin ich auch nicht. Aber wer genau liest wird eben feststellen, dass ich geschrieben habe, dass so ein Verhalten eben schon viel, viel, viel früher wohl aufgetreten ist.

    Außerdem ist mein Blog kein Kloblog. 😉

  2. Ja, selbstverständlich habe ich das gelesen. Also, dann der weiblichen Logik folgend handelt es sich nicht um das Mittel- sondern um das Frühalter.
    Frühalter ist nun ein typischer Begriff aus der Geschlechterpolitik, der nicht zuletzt durch Latzhosen tragende Emanzen jedem Mann das Blut in den Adern gefrieren lässt.
    „Schatz, ich geh noch ein Bierchen trinken. Komme dann bald wieder.“
    „Aber früh, Alter, sonst setzt es was mit dem Nudelholz und dann musst du mir aus der Brigitte vorlesen!“

    Jaja,
    so ist das.

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