Ostersprüche

Ostern ist das höchste christliche Fest, aber trotzdem sollte es auch ein paar Ostersprüche dazu geben. Das Literaturasyl ist darum nicht verlegen und bringt ein kleine Zusammenstellung von diversen Sprüchen und Weisheiten rund um Ostern.

Ostersprüche

Wer den stillen Freitag und den Ostertag nicht hat, der hat keinen guten Tag im Jahr.  – Martin Luther

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. – Jesus (Johannes 11,25)

Das weiß ein jeder, wer´s auch sei, gesund und stärkend ist das Ei. – Wilhelm Busch

Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich. – Wilhelm Busch

Wer ein schönes Ostergedicht für die Familie sucht, der darf gerne meins zur Vorlage nehmen. Ostergedicht Literaturasyl

Weitere Ostersprüche – Ostergedichte

Ostern von Joseph von Eichendorff

Vom Münster Trauerglocken klingen,
Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf.
Zur Ruh sie dort dem Toten singen,
Die Lerchen jubeln: Wache auf!
Mit Erde sie ihn still bedecken,
Das Grün aus allen Gräbern bricht,
Die Ströme hell durchs Land sich strecken,
Der Wald ernst wie in Träumen spricht,
Und bei den Klängen, Jauchzen, Trauern,
Soweit ins Land man schauen mag,
Es ist ein tiefes Frühlingsschauern
Als wie ein Auferstehungstag.

Ostern von Reinhard Johannes Sorge

Des Grabmals Knospe springt mit Macht,
Die Weltenblume faltet hoch
Den neuen Leib, das zarte Blatt,
Und füllt das Herz mit ihrem Duft.

Der ewige Sieger triumphiert,
Er schüttelt das geheilte Haupt,
Worauf mit frohem Donnerschlag

Die weite Schöpfung Ihn begrüßt.
Die frommen Frauen stehen ganz
Versunken in die Herrlichkeit.
Der selige Johannes stürmt
Zu spähn den Grund von soviel Blust.

Und jetzt nochmals mehr Ostersprüche

Hei, juchei! Kommt herbei! Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort und an jedem Ort!
Ist es noch so gut versteckt, endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei! Dort ein Ei! Bald sinds zwei und drei. – Hoffmann von Fallersleben

Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen –
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen –
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen –
darum hat’s der Has gebracht. – Eduard Mörike

Drunten an der Gartenmauern
hab ich sehn das Häslein lauern.
Eins, zwei, drei – legt’s ein Ei,
lang wird’s nimmer dauern.  – Friedrich Güll

Allen Besuchern des Literaturasyls ein ganz herzliches Osterfest. Feiert schön, auch wenn ihr es vielleicht nicht als Glaubensfest habt, aber zumindest kann man den Frühling begehen und ein paar Momente tief durchatmen. Wir hier auf der Seite sehen und lesen uns hoffentlich direkt nach Ostern wieder. Wer noch ein paar Ostersprüche kennt, darf diese selbstverständlich in den Kommentaren posten. Herzlich willkommen sind auch selbstausgedachte Ostersprüche, Gedichte und Limmericks.

Weiter Sprüche, nicht nur zu Ostern

Wer hier noch mehr Sprüche lesen will, vor allem auch witzige, der darf sich gerne noch folgende Artikel bei uns anschauen. Sie haben zwar nicht unbedingt etwas mit Ostern zu tun, aber lustige und witzige Sprüche bringen ein wenig Freude und Lachen ins Leben:

Männersprüche – für und dagegen

Frauensprüche

Deine Mutter Sprüche

Veröffentlicht von

Marc

Hi, ich bin der Marc und schreibe ab und zu fürs Literaturasyl. Ich lese gerne, mag die klassische Literatur und halte Bücher für den schönsten Wandschmuck. In letzter Zeit gibt es auch immer öfter ein Hörbuch. Egal ob Roman, Krimi, Thriller oder Sachbuch: wenn es gut geschrieben ist, finde ich es gut.

Ein Gedanke zu „Ostersprüche“

  1. (NHC II,3,21) Diejenigen, die sagen: „Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden“, sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.

    Die Auferstehung ist ein elementarer Erkenntnisprozess, nicht das „Herausklettern des toten Jesus aus seinem Grab“. Und der Tod in der originalen Heiligen Schrift (die Bibel nur bis Genesis 11,9 sowie ein wesentlicher Teil der Nag Hammadi Schriften), die dadurch gekennzeichnet ist, dass ihre Verfasser die wirkliche Bedeutung der in Genesis 3,1-24 beschriebenen Erbsünde noch kannten, ist nicht der biologische Tod, sondern der geistige Tod durch religiöse Verblendung (künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten).

    Wer das nicht weiß, kommt nicht darauf; wer es aber erklärt bekommt und dann die irrwitzigsten Ausreden erfindet, um es nicht verstehen zu müssen, sollte sich ernsthafte Gedanken um seine geistige Gesundheit machen.

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