Weitere Hilfe als Terrorist finden - Wer hilft einem als Terrorist?
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Wo findet man weitere Hilfe?

Die Frage, die sich immer wieder viele Geisteskranke stellen. Die Frage, welche so oft unterschlagen wird. Gibt es überhaupt andere Auswege als pure Gewalt und ein gediegener Amoklauf? Ja, es gibt sie und hier werden sie aufgezeigt.

Es gibt zwar nicht reichhaltige Lösungen für das so oft verschwiegene Phänomen der Schwachsinnigkeit, aber es gibt welche dort draußen. Es ist nicht immer der richige Weg, seine Gefühle im Bombenbau auszuleben. Gerade jetzt nicht, nachdem UDSSR und DDR nicht mehr als Zufluchtsorte existieren. Die großen terroristischen Organisationen gibt es in Deutschland nicht mehr und solche Vereinigungen wie die Mafia werden von Bewerbungen überschüttet. Was bleibt einem Irren denn da noch übrig außer einem Weg der Heilung. Die Zeiten sind nun eben einmal härter geworden und alle müssen den Gürtel enger schnallen, auch Sie lieber Gestörter.

Allmählich wird das Problem nicht mehr unter den Tisch gekehrt und die Öffentlichkeit steht den Idioten aufgeschlossener gegenüber. Auch Sie lieber Gestörter werden es schon gemerkt haben, daß sich der Staat ganz langsam dieser Sache annimmt. So finden Sie jetzt schon auf jeder Packung Salpeter solche Aufdrucke wie: Bomben gefährdet die Gesundheit oder Bomben gefährden die Gesundheit Ihres Kindes schon in der Schwangerschaft. Nun aber nicht mehr lange um den heißen Brei herumgeredet sondern lassen Sie uns die Herausforderung annehmen...

SELBSTHEILUNG:

Schließen Sie sich als erstes einer Selbsthilfegruppe an. Scheuen sie sich nicht, dort Ihre Gefühle offen auszuleben. Eine prädestinierte Gruppe wären zum Beispiel die annonymen Terroristen, welche durch fachlich kompetente Spezialisten des BND betreut werden. Stehen Sie zu ihren Tränen, welche bei jeder mißlungenen Sprengung von Ihnen vergossen werden. Sie müssen sich damit nun einmal auseinandersetzen, auch wenn es schwer fällt.

Als zweiten Schritt sollten Sie sich ein ausgeklügeltes Trainings- und Entzugsprogramm aufstellen. Ein solches ein Programm könnte so aussehen, daß Sie stufenweise Ihre Sprengaktivitäten einstellen. Als sehr bewährt hat sich die wöchentliche Reduzierung um eine Sprengung herausgestellt, wodurch schon in kurzer Zeit die Zahl ihrer Anschläge auf Null sinkt.

Versuchen Sie, sich abzulenken, es gibt auch noch andere schöne Dinge auf der Welt. Gifte zum Beispiel sind so einfach herstellbar und können richtig plaziert, für annähernd gleiche Gefühle erzeugen können. Es ist zwar nicht das Gleiche, aber welche Ersatzdroge ist das schon. Schauen Sie regelmäßig Nachrichten, so können Sie fast täglich Explosionen, Amokläufe und Kriegsschauplätze durch das Medium Fernsehen besuchen.

Suchen Sie sich eine Aufgabe. Beispielsweise können Sie Ihr erworbenes Wissen einsetzen, um eine sinnvolle Beschäftigung zu finden. Viele Vereine oder Volkshochschulen suchen qualifizierte Fachkräfte auf diesem Gebiet. Wie oft liest man von den gutbesuchten Kursen. "Wie fische ich richtig mit Dynamit", "Wie jage ich den Maulwurf in meinem Garten in die Luft", "Die kleine Partisanengrundausbildung" und "Partisanensprengausbildung für Fortgeschrittene". Man liest davon an jeder Ecke. Auch Flughäfen stellen Arbeitsplätze, die aufs Genaueste mit Ihren Fähigkeiten harmonieren. So sieht man oftmals ehemalige Terroristen an den Sicherheitskontrollen die Aufgaben der Zollhunde übernehmen. Kein Wunder bei ihren auf Sprengstoff geschulten Geruchsorganen.

DER KALTE ENTZUG:

Dies ist die härtere Variante und nur wenige Patienten halten es bis zum Ende durch. Eine Rückfallquote von unter 40% spricht für die Methode, auch wenn sie Ihnen auf den ersten Blick grausam vorkommen wird.

Halten Sie sich in jedem Fall von Orten fern, an denen es zu Sprengungen kommt. Sparen Sie Ihren gesamten Jahresurlaub auf und beantragen Sie ihn zur Karnevalszeit und zu Silvester. Sperren Sie sich Zuhause ein und schmeißen alle Putzmittel weg. Wie oft kam es schon vor, daß jemand mit Hilfe billiger Putzmittelbomben seine Wohnung in die Luft jagte, nur weil er eine Sprengung brauchte. Schalten Sie den Kühl- und Eisschrank ab, wofür braucht man denn Kälte, wenn nicht zum Bombenbau.

Wechseln Sie die Gesellschaft. Es ist wichtig, daß Sie ein anderes Umfeld bekommen, da die meisten Rückfälle durch sogenannte "Freunde" angezettelt werden. Geben Sie Ihre Kinder ins Heim, so können die Knirpse schon keine Knallerbsen unterjubeln. Verlassen Sie Ihre Frau, welche ja eh nur immer die Sektkorken knallen lassen will. Dies sind nun einmal Personen, welche Ihr Problem nicht nachvollziehen können. Trennen Sie sich von ihnen, nur so können Sie sich von Ihrer Sucht lösen.

DIE ENDLÖSUNG:

Ja, man muß es zugeben, es gibt auch unheilbare Fälle. Diese erforden nun eine besondere Behandlung und nur Sie selbst können ihren Frieden machen und hier haben wir die ultimative Lösung.

Wer kennt sie nicht, die guten alten Stingerraketen. Eine nicht unbeachtliche Sprengkraft und trotz allem sehr zielgenau. Der Porsche unter den kleinen Vernichtungsmitteln. Sie bekommen Stingerraketen im Normalfall bei Ihrem ortsansässigen Waffenhändler, und kaufen Sie gleich vier, so bekommen Sie meist noch eine fünfte als Bonus dazu. Als nächstes besorgen Sie sich eine stabile Dachlatte mit ungefähr 4 Meter Länge, ein 2 Meter langes Seil und ein paar Nägel samt Hammer.

Zunächst legen Sie die Stinger parallel nebeneinander flach auf den Boden und positionieren die Dachlatte quer darüber. Dann nehmen Sie den Hammer zur Hand und nageln die Dachlatte sauber und akkurat an jede Stinger. Achten Sie darauf, daß der Gefechtskopf nicht zu stark beansprucht wird, schließlich wollen wir ja keinen Frühstart hinlegen. Nehmen Sie dann das Seil und schlingen das eine Ende um Ihren Bauch und das andere Ende um die mittlere Rakete. Jetzt sind Sie auch schon soweit.

Wir empfehlen, mit der Zündung zu warten, bis es dunkel ist. So hat man viel mehr davon, und auch die Nachbarn können Ihre bestimmt beeindruckende Flugbahn verfolgen. Ein letztes Lächeln auf Ihren Lippen ist garantiert.

 

 

 

 

 

 

 


 

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