Wasserstoffbombe - Bauanleitung für eine Wasserstoffbombe
..::Bombenbau::..
..::Terrorismus::..
..::Hacken::..
..::Streiche::..
..::Filme::..
..::Texte::..
..::Witze::..
.. Links..
..Sitemap..
..Impressum..
..home..


Wir bauen uns eine Wasserstoffbombe

Um es gleich klar zu machen, eine Wasserstoffbombe ist nicht nur irgendein Sprengsatz für zwischendurch. Es handelt sich schlichtweg um das aktuelle Non-Plus-Ultra der Waffentechnik. Nichts, aber auch rein gar nicht geht derzeit über eine Wasserstoffbombe hinaus.

Aufbau und Bauanleitung:
Eine Wasserstoffbombe ist eigentlich recht einfach aufgebaut und sollte nicht sehr schwer herzustellen sein. Als Zutaten brauchen sie 2x 50 kg waffenfähiges Plutonium, ein enorm widerstandfähiges Metall, eine größere Menge TNT und einen ganzen Haufen Lithiumdeuterid samt der Spezialbeschichtung, die später eine Plasmareaktion hervorufen soll.

Wasserstoffbombe

In der Darstellung erkennt man schön, wie aus dem Metall ein Gehäuse gebaut wird. Aus den ersten 50 kg Plutonium formen wir uns eine Kugel und betten diese großzügig in TNT ein, so dass sie damit vollständig ummantelt ist. Der Rest des TNT formen wir zu einem Stab und fügen diesen in die Mitte des Lithiumdeuterid. Das Lithiumdeuterid erhält eine spezielle Beschichtung, welche für die spätere Reaktion äußerst wichtig ist.
Zusammen bilden Beschichtung, Lithiumdeuterid und der Plutoniumstab die sogenannte Zündkerze der Wasserstoffbombe.

Bleibt nur übrig das TNT mit einem Fernzünder zu versehen und das Ganze gut zu verschließen.

Die Zündung / Reaktion:

Zunächst wird der Initialsprengstoff, hier das TNT zur Detonation gebracht. Alles Folgende geschieht nun äußerst rasch, aber in dem hier beschriebenen Ablauf. Die durch das TNT freigesetzte Energie bringt die Plutoniumkugel zur Reaktion.
Waffenfähiges Plutonium hat nun eine ganz tolle Eigenschaft, es sendet hochenergetische Strahlung aus. Das sind einerseits Röntgenstrahlen und andererseits Gammastrahlen, aber wir wollen nicht wählerisch sein und benutzen beide. Diese Strahlen fliegen von der Plutoniumkugel weg, können sie aber nicht, denn da treffen sie auf die Metallhülle. Die Metallhülle sagt der Strahlung: "Eh Alter, du kommsch hier nicht raus!" Enttäuscht prallt sie zurück und klatscht mächtig wütend auf die Spezialbeschichtung der Zündkerze. Die zwei zusammen bilden jetzt eine wohltuende Plasmaschicht um das Lithiumdeuterid. Wohltuend mag vielleicht die falsche Bezeichnung sein, da es einen enormen Druck aufbaut und das Lithiumdeuterid dadurch verdichtet wird.
Bis jetzt knallt ja noch nichts wirklich, also wieder zurück zu unserer Plutoniumkugel. Die ist inzwischen gar nicht faul und fängt an superangefressene Neutronen auszuspucken. Die Neutronen rasen nun mit einer affenartigen Geschwindigkeit in den gegenüberliegenden Plutoniumstab und such dort mal richtig Streit. Den finden die dort auch und sie hauen sich mit anderen Atomen so auf die Fresse, daß es zur Kernspaltung kommt. Na, hat es jemand bemerkt? Richtig, das ist eine Atombombe die gerade in die Luft fliegt.
Jetzt nur nicht verwirrt sein, die explodierende Atombombe brauchen wir als Zünder für die Wasserstoffbombe, denn Kerne spalten ist energetisch ein Kinderspiel im Gegensatz zur Kernfusion und nichts anderes macht eine Wasserstoffbombe.

Zurück zum Lithiumdeuterid, das wird schon eine ganze Zeit lang vom Plasma nach innen gedrückt. Da macht jetzt die Kernspaltung aber schon ein richtiges Hitzefass auf, so an die 100 Millionen Grad schätzungsweise. Das ist genau der Zeitpunkt an dem die Fusion der Wasserstoffisotope zu Helium einsetzt.

Die hierbei freiwerdenen Kräfte sind ungeheuerlich und man kann nur eins sagen, den Rumms wird man so schnell nicht vergessen.

Wer Heim & Herd gegen Einbrecher oder anderes Gesindel schützen will, kommt also kaum noch an dieser Inovation aus dem Bereich der Waffentechnik vorbei.

Hier ein kleiner beeindruckender Film zur Wasserstoffbombe:

 


 

© Internetservice Marc Nemitz, All rights reserved