Die
Bevölkerungsexplosion
Die ultimative Waffe jedes Terroristen
stellt die Bevölkerungsexplosion dar, welche
man durch nur geringen Aufwand herbeiführen
kann. Die Ausmaße dieser Waffe stellen alles
andere in den Schatten und führen dabei die
Welt ins absolute Chaos.
Der letzte bekannte Fall handelt von einem kleinen
Bergdorf, welches damals nicht mehr als 150 Einwohner
hatte und China hieß. Was daraus wurde,
dürfte ja heute hinreichend bekannt sein.
Die Anleitung:
Alles was wir dafür brauchen, ist ein kleines
Dorf und man sollte die Bürgermeisterwahl
gewinnen.
Als erste Amtshandlung verdoppelt man das Kindergeld,
was zum einen den Vorteil der Wiederwahl und zum
anderen die Erhöhung der Vermehrungsrate
zur Folge hat. Durch die neue Geburtenrate können
sie relativ schnell (1-2 Generationen) auch die
Nachbardörfer eingemeinden und wachsen so
ganz fix zur Großstadt heran.
Der nächste Schritt ist es eine gewisse Größe
zu erreichen, so daß man zur Hauptstadt
ernannt wird. Da automatisch ein wirtschaftlicher
Aufschwung erfolgt (die Leute besorgen sich schon
Arbeit), werden alle anderen Städte ihre
Politik zum Vorbild nehmen und sich ebenfalls
explosionsartig vermehren.
Schließlich kommt es zum Punkt an dem die
Ressourcen (Bodenvorkommen, Platzangebot und Wasser)
erschöpft sind und dann kommt es zum großen
Knall.
Unsere Vorfahren wandten dieses Experiment vor
ein paar tausend Jahren an, als die Weltbevölkerung
gerade mal aus ein paar hundertausend Menschen
bestand. Jetzt geht es mit ganz großen Schritten
auf die 10-Milliarden-Marke zu und wir sind gespannt,
wo es uns hinführt.
Leider gab es auch ein paar kleine Probleme, die
zu einer unterschiedlichen Vermehrungsrate führten.
So spaltete sich irgendwann einmal Japan vom Festland
und da sie weiterrammelten wie die Karnickel,
wird der Platz jetzt schon knapp. Zum Glück
kompensieren sie es noch durch ihre mangelnde
Größe.
Bei den Indern schlich sich irgendwann einmal
ein kleiner genetischer Fehler ein, welcher sich
heute aber nur noch durch die krankhafte Verehrung
von Kühen zeigt.
Außerdem passte unser Experiment nicht allen
so gut wie uns und so mußten wir einige
Rückschläge von anderen Vereinigungen
hinnehmen. So verursachten zum Beispiel die Christen
mit der ein oder anderen Sinnflut ganz herbe Rückschläge,
wobei es die Überlebenden das Rammeln auch
nicht wirklich lassen konnten und es einen phänomenalen
Aufschwung danach gab.
Ein anderes Problem in grauer Vorzeit war eine
anhaltende Nahrungsknappheit, die durch die Überbevölkerung
selbst erschaffen wurde. Dies führte dazu,
daß nachdem die Dinos an den Rand der Ausrottung
gebracht wurden, die Menschen auf vegetarische
Kost umstiegen und hier am häufigsten auf
Bohnen. Zwar gab es diesen Meteoriteneinschlag,
den die Wissenschaft annimmt, doch hatte dieser
gerade mal einen Durchmesser von 100 cm. Durch
die jahrhunderte lange Ernährung von Bohnen
bestand die Atmospähre mittlerweile aus 10%
Stickstoff, 20% Sauerstoff, 3% Edelgase und 67%
Methan. Nicht nur, daß es gewaltig auf der
Erde stank, nein, der Meteor wirkte wie ein kleines
Streichholz und es gab eine gewaltige Explosion,
bei der auch die letzten Dinos umkamen.
Es ist also doch nicht ganz so einfach
eine gescheite Bevölkerungsexplosion zu produzieren,
aber wir bleiben dran und halten Euch auf dem
Laufenden, denn schließlich sind wir die
Götter des Terrors und von ein paar Christen
und Pfürzen lassen wir uns nicht entmutigen...