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VIREN
Begriffsbestimmung:
Viren kommt
aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie schlechter
Saft. Viren sind Gruppen kleinster, sehr verschiedenartiger
eigenständiger Teile von kristallinem bis lebewesenartigem
makromolekularem Bau im Zellstoffwechsel eines Lebewesens,
indem sie Eiweiße der Wirtszelle autokytalytisch
zu ihrem eigenen Eiweiß umprägen und
dadurch den Zellstoffwechsel umschalten. Die Vieren
können gesunden Zellen befallen, erkranken
lassen und töten.
Virenkrankheiten beim Menschen sind beispielsweise:
- Masern, - Pocken, - Kinderlähmung, - Mumps,
- Hepatitis epidemica, - Gelbfieber, - Grippe, -
Schnupfen, - Bläschenflechte, - Gürtelrose
Computerviren:
Wie auch immer, daß sind so die Teile, die
uns Menschen befallen können und unseren Maschinen
geht es eigentlich nicht anders. Immer wieder kommt
es zu Virenbefällen auf Rechnern und da kann
man dann ja schlecht Antibiotika verabreichen. Die
Dinger können so ziemlich alles anrichten,
angefangen von einfacher Vermehrung über die
Löschung von Daten bis hin zu Hardwareschäden.
Also alles ziemlich cool, solange es einem selbst
nicht zustößt.
Sie lassen sich prächtig als Angrifftools verwenden
und können gezielt Rechner von unliebsamen
Personen zerstören. Das ist ja auch das Ziel
eines jeden Hackers. Die Frage ist nur, wie man
jetzt an so ein Computervirus herankommt und wie
man es dann anwendet. Keine Angst ihr Lamerz, wir
haben hier alles detailliert beschrieben.
Viren Zucht & Anwendung:
Computerviren sind nichs anderes als kleine mutierte
Programme, die äußerst selten auftreten
und nur in wenigen Fällen dabei überlebensfähig
sind. Hat man mal das Glück, daß ein
Programm zu einem solchen Virus mutiert hat man
echt Glück und kann dann loslegen.
Bauen sie dem Virus eine natürliche Umgebung
auf, in der er sich wohl fühlt und Nahrung
findet, so daß er wachsen und gedeihen kann.
Am besten sie installieren eine zusätzliche
Festplatte und werfen dort ein paar alte Datenstränge
ab. Vorsicht bei der Umsiedlung des Virus. Da dieser
sehr empfindlich sein kann, sollten sie die Platte
ersteinmal auf Betriebstemperatur laufen lassen,
so daß es zu keinerlei Schäden am Virus
kommen kann. Sollte sich das Virus wohl fühlen,
dann wird es schon bald anfangen, an den vorhandenen
Daten herumzuknabbern und sich eventuell sogar zu
vermehren. Als geeignete Nahrungsdaten haben sich
Fickbilder, MP3s und irgendwas von Mac-Dos herausgestellt.
Wenn ein paar Wochen vergangen sind, wird der Lebensraum
auf der zusätzlichen Platte knapp werden und
es wird Zeit für die professionelle Ausbildung
des Virus, denn schließlich soll es ja auch
außerhalb seines Habitats überleben können.
Für die Ausbildung installieren sie auf der
Platte einen Outlook-zugang in den sie ein ein paar
unbeliebte Mailadressen eintragen. Anfangs noch
schüchtern und zaghaft wird das Virus die neugewonnene
Freiheit unter die Lupe nehmen. Spätestens
einen Tag später wird sich die Natur durchsetzen
und daß Virus wird mutig sein Terrain erweitern.
Wenn sie Glück haben wird das Virus einem Trojaner
begegnen und die beiden tun sich als Team zusammen.
Jetzt steht dem erfolgreichen Feldzug ihres Virus
nichts mehr im Wege. Es wird sich über die
Welt ausbreiten und alles vernichten was ihm in
die Quere kommt. Ganz gleich ob Freund oder Feind
und dann eines Tages, wird es auch wieder ihn ihrem
Postfach anklopfen und es wird versuchen seinen
Erzeuger und Ziehvater zu übertreffen.
Ein
Virus ist also immer ein kleines Experiment wert
und so kann man viel Freude damit haben, gerade
wenn sie wachsen und gedeihen. Es ist einfach besser
als ein Garten, wo man die Blumen nur kurz blühen,
denn mit Viren schafft man etwas für die Ewigkeit.
Schutz
vor Viren:
Zum Schutz vor Viren gibt es
sogenannte Virenkiller, die bekannte Arten von Viren
aufhalten, ja sogar eleminieren können. Leider
ist noch kein Computervirus entwickelt worden, daß
dem Aidsvirus gleicht und sich somit über den
Virenkiller zuschlagen kann. Nur neue Mutationen
haben eine Chance ihr Ziel der Zerstörung des
WWW zu erlangen, aber auch hier kommt die Gegenwehr
recht zügig auf Trab. Einer der bekanntesten
Virenkiller ist das Programm Antivir, welches man
überall im Netz zum persönlichen Gebrauch
saugen kann. Eine Sauerei, wie wir finden, denn
solche Programme, dürften eigentlich nicht
in die Hände von Systemadministratoren gelangen.
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