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Trojaner
1. Entstehung
des Trojaners
2. Was ist ein Trojaner
3. Anleitung zum Gebrauch eines Trojaners
1. So, so, jetzt also zum Thema Trojaner. Na ja,
die Story mit dem trojanischem Pferd ist ja wohl
allgemein bekannt. Was, ihr kennt sie nicht? Okay,
dann hier:
DAS TROJANISCHE PFERD
Nachdem die Griechen lange erfolglos um Tore und
Mauern von Troja gekämpft hatten und der versuchte
Sturm auf allen Seiten abgeschlagen worden war,
rief der Seher Kalchas eine Versammlung der vornehmsten
Helden zusammen und sprach zu ihnen: "Auf diesem
Wege kommt ihr nicht zum Ziele! Vernehmet, was für
ein Zeichen ich gestern geschaut habe. Ein Habicht
jagte einer Taube nach; sie flog in die Spalten
eines Felsens, um ihrem Verfolger zu entgehen. Lange
verweilte er grimmig vor dem Stein, aber das Tierchen
kam nicht heraus. Da verbarg sich der Raubvogel
im nahen Gebüsch; und siehe da, jetzt schlüpfte
die Taube in ihrer Torheit ins Freie. Gleich schoß
der Habicht auf das arme Tier nieder un würgte
es ohne Erbarmen. Möge uns dieser Vogel ein
Beispiel sein, versucht nicht mehr, Troja mit Gewalt
zu erobern, sondern es mit List zu nehmen!"
"Wisset ihr was, Freunde", rief Odysseus,
"wir wollen ein riesengroßes Pferd aus
Holz zimmern, in dessen Innerem sich die edelsten
Griechen einschließen. Die übrigen Scharen
mögen mit den Schiffen nach Tenedos segeln,
hiem im Lager alles Zurückgelassene verbrennen,
damit sich die Trojaner, wenn sie es von ihren Mauern
aus bemerken, sorglos hervorwagen. Von uns Helden
aber muß ein mutiger Mann, der keinem der
Trojaner bekannt ist, außerhalb des Rosses
bleiben, sich als Überläufer ausgeben
und behaupten, daß er sich der frevelhaften
Gewalt der Achäer entzogen habe, die ihn den
Göttern als Opfer hätten darbringen wollen.
Er habe sich nämlich unter dem künstlichen
Rosse, das der Feindin der Trojaner, der Göttin
Pallas Athene, geweiht sei, versteckt und sei jetzt,
nach der Abfahrt der Griechen, eben erst hervorgekrochen.
Gleich werden sie ihn als einen bemitleidenswerten
Fremdling in ihre Stadt führen. Hier muß
er darauf hinarbeiten, daß die Trojaner das
hölzerne Pferd in die Mauern ziehen. Schlummern
die Feinde dann, muß er es uns ansagen; wir
verlassen unseren Schlupfwinkel, geben den Freunden
bei Tenedos Feuerzeichen und zerstören die
Stadt!"
...
Natürlich hat die List
dann auch geklappt und sie haben die Stadt so richtig
übel platt gemacht. Nachzulesen in der griechischen
Mythologie. Na ja und Odysseus ergings danach ja
auch nicht so wirklich gut und mußte noch
durch die Gegend schippern, bevor er als Penner
wieder nach Hause kam. Die Story muß jeder
coole Hacker kennen, denn sonst ist er einfach kein
cooler Hacker.
Also der Name Trojaner basiert eben auf diesem trojanischem
Pferd, auch wenn die genaue Namensgebung nicht unbedingt
die Glücklichste ist. Trojaner waren ja eigentlich
die Bewohner der Stadt und so wäre der Name
Pferd, wohl besser; aber auf manche Dinge hat man
eben keinen Einfluß und so bleiben die meisten
auch bei diesem Namen. Die High Society of Hacking
benutzt auch immer wieder den angelsächsichsischen
Ausdruck des T-horse.
2. Okay, dann ein bißchen in die Materie.
Ein Trojaner ist ein übles Teil an sich, daß
genau nach dem Prinzip des trojanischen Pferdes
funktioniert. Meistens sind es kleine Programme,
die über Mails, Programme oder ähnliche
Daten auf den Rechner gelangen und sich dort tief
in das System einfressen. Sie sind Spionageprogramme,
die meistens in der Lage sind, gesammelte Daten
über das Internet an den Absender des Trojaners
zu senden. So erhält dieser detailierte Einblicke
in das Benutzerverhalten, Daten, Passwörter,
etc.
Meistens sieht das dann so aus:
- 3124 Fickbilder auf Platte C:
- 5348 MP3 auf Platte D:
- 38 Raupkopierte Spiele auf Platte E:
- 1 gerippter Divx-Film im CD-ROM-Laufwerk
Viele Trojaner können aber noch mehr. Sie können
ihre Platte löschen, ihren Drucker anwerfen,
sobald dieser im Standby ist, verschiedene Daten
verändern und sogar Viren (siehe auch gleichnamige
Kategorie) einschleusen.
So, wenn man also als ultracooler
Hacker jetzt Trojaner einsetzen möchte, dann
muß man also als erstes die Geschichte des
trojanischen Pferdes auswendig lernen. Ist das erledigt,
dann kanns losgehen und hier ist eine genaue Anleitung
dafür.
3. ANWENDUNG EINES TROJANERS
Okay, also denkt immer Odysseus und daran, daß
uns nicht das gleiche Schicksal ereilen soll. Dazu
sind sehr gute Vorbereitungen notwendig.
1. den Rechner hochfahren (ACHTUNG DEN MONITOR AUCH
ANSCHALTEN!!!)
2. das Modem in Betrieb nehmen
3. sich in das Internet einwählen
4. sich auf die Seite http://www.napster.com
begeben
5. dort müssen sie sich registrieren und die
Software herunterziehen
6. zahlen sie den angegebenen Betrag
7. Werfen sie die Software an
8. Suchen sie nach einem nichtgesperrten Titel
9. Jetzt haben sie schon Zugriff auf eine fremde
Platte
10. Saugen sie sich jetzt den ausgewählten
Titel auf ihre Platte
11. Trennen sie die Internetverbindung
12. Führen sie die Schritte zum Sicherheitsverhalten
durch (siehe auch unter Verhaltenz)
Jetzt haben sie einen Trojaner angewendet und sind
eigentlich ein cooler Hacker. Vergessen sie aber
nicht, auch all die anderen Angebote hier in der
ultrageheimen Hackersektion von Bombenterror.de
zu beachten.
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