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In eigener Sache: Keine Layer mehr auf Literaturasyl

Ab sofort ist es entschieden, es wird erstmal keine Layer-Werbung mehr auf Literaturasyl.de geben. Die Gründe hierfür sind recht vielfältig und sollen später noch genauer beleuchtet werden. Ich hoffe damit für alle Besucher eine angenehme Entscheidung getroffen zu haben und vielleicht schaltet nun ja der eine oder andere seinen Werbeblocker auf Literaturasyl.de ab 😉

Keine Layer mehr auf Literaturasyl

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, möchte ich an dieser Stelle doch etwas genauer darauf eingehen, warum ich mich schlußendlich doch dazu entschieden habe, keine Layer mehr auszuliefern. Es bedeutet zwar einen gewissen finanziellen Verlust, aber trotzdem war es am Ende wirklich genug.

Layer nerven die Besucher

Ein Grund zur Abschaltung ist sicherlich die Gernervtheit der Besucher. Ich kenne es selbst, dass ich bei den meisten Seiten recht schnell genervt bin, wenn ein Layer aufgeht. Der Content wird teilweise verdeckt und auf den ganz frechen Seiten, geht sogar noch ein Extrapopup nach dem Schließen des Layers auf. Dies ist aus meiner Sicht, meinen Besuchern nicht weiter zumutbar, auch wenn es hier nie Folgepopups gab.

Fallen die Layer weg, hoffe ich, dass sich die Besucher wohler fühlen und vielleicht die eine oder andere Seite mehr anschauen. Dadurch werden ebenfalls automatisch Werbeeinblendungen generiert und vielleicht auch im Endeffekt der eine oder andere Klick.

Layer sind unfunktional

Wer kennt es nicht? Der Layer legt sich über das Tube oder noch schlimmer, der Film überdeckt den Schließbutton des Layers, s0 dass man faktisch auf der Seite gefangen ist.  Mal ruckelt der Bildschirm, mal wird ewig am Inhalt des Layers herumgeladen und manchmal schiebt er sich über die Seite, obwohl man schon mitten beim Lesen ist.

Den Inhalt der Layer interessiert sowie so fast niemanden und wird auch nur von wenigen Leuten beachtet. Wenn sie wenigstens vernünftige Vorschläge und Werbung bringen würden, wäre es vielleicht halb so schlimm. Man stelle sich vor, man bekommt wie zum Beispiel von Google Anzeigen, die zum Inhalt der Seite passen.

Verschiedene Layeranbieter haben zusätzlich noch verschiedene Schließmechanismen, so dass die Besucher immer wieder aufs Neue verwirrt werden. Layer sind schlichtweg nicht funktional und bringen dadurch nicht den erwarteten Werbeeffekt.

Layer meist Probleme mit Anbietern

Leider hat sich innerhalb des letzten Jahres erwiesen, dass es große Probleme auf dem Layer-Markt gibt. So zeigte sich, dass der ehemalige Literaturasyl.de-Partner Layer-Ads höchstwahrscheinlich eine betrügerischen Konkurs hingelegt hat. Der Anbieter steht bei uns immer noch mit 300.- € in der Kreide und ich wäre davon abgesehen, schon sehr dankbar, wenn mir jemand den Aufenthalt einer der Geschäftsführer mitteilen würde. Will mich gerne für die gute Zusammenarbeit persönlich bedanken… Wenn die Typen meinen, ich würde hier scheiße erzählen, sollen sie mich bitte, bitte verklagen.

Tja und der nächste Layer-Anbieter Euros4cklicks zahlt zwar anstandslos aus, allerdings gibt es da doch ein paar Ungereimtheiten. Zunächst schien alles ganz in Ordnung zu sein, obwohl nur 20% der Besucher gezählt wurden. Nun ja, bei der Anzahl von Werbeblockern, bzw. Leuten, die sich mit der schnellen Schließung auskennen. Außerdem Schwund gibt es immer und ich hänge nicht so sehr am Geld, dass ich mich deswegen aufregen würde.
Der neueste Gag des Anbieters ist allerdings schon recht frech. Trotz steigender Besucherzahlen (Danke an dieser Stelle dafür) zählt Euros4click gerade pro Monat auf die eh schon mauen Einblendungen nochmals 50% weniger. Dies bedeutet, dass sich die Einnahmen im Gegensatz zum Dezember 2009 bis jetzt im Februar 2010 um 75% reduziert haben. Sehr interessant bei wie schon gesagt steigenden Besucherzahlen…

Layer nur komplex wirklich gut

Es hat sich gezeigt, dass Layerwerbung nur wirksam ist, wenn man eine aktuelle Kampagne laufen lässt. Alles andere ist Verschwendung von Zeit und Energie. Da diese besonderen Kampagnen aber nicht täglich geschalten werden, bzw. auch nur kurzfristig zur Verfügung stehen, muss man davon ausgehen, dass sich der Aufwand überhaupt nicht lohnen würde. Immer wieder Layer auf diversen Seiten einzubinden und online zu stellen für nur einen kurzen Zeitraum, kann die Nachteile nicht aufwiegen. Ich selbst bin teilweise schon von den sehr seltenen Layern auf Spiegel oder Stern genervt, obwohl sie genau auf mich als Besucher zugeschnitten sind.

Fazit Layerwerbung

Tja, es war ein schönes Taschengeld, welches über die Layerwerbung erzielt wurde, aber auch die besten Zeiten müssen einmal vorbei sein. Ich hoffe, ich habe die richtige Entscheidung getroffen und wünsche allen Besuchern jetzt tolle layer-freie Aufenthalte auf Literaturasyl.de. Sobald die letzten Auszahlungsgrenzen überschritten sind, werden auch die allerletzten Layer auch von allen anderen Seiten entfernt und das komplette Nemitz-Universum läuft dann plan wieder mit Bannern. Ich bin gespannt, ob ich wirklich in der Zukunft des Webmarketings angekommen bin, denn noch fühlt es sich wie ein Rückschritt um 8 Jahre an 😉

Veröffentlicht von

Marc

Hi, ich bin der Marc und schreibe ab und zu fürs Literaturasyl. Ich lese gerne, mag die klassische Literatur und halte Bücher für den schönsten Wandschmuck. In letzter Zeit gibt es auch immer öfter ein Hörbuch. Egal ob Roman, Krimi, Thriller oder Sachbuch: wenn es gut geschrieben ist, finde ich es gut.

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