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Jan
Computerspiele versauen die Jugend…
Da heißt es immer die Computer- und Videospiele würden die Jugend versauen. Leider hat die öffentliche Meinung und die Wissenschaft dabei eine Kleinigkeit übersehen. Unsere Gesellschaft wird immer älter und bald gibt es keine Jugendlichen mehr die den Verführungen der Games erliegen könnten. Man kann von Glück sprechen, dass die Industrie die älteren Mitglieder unserer Gesellschaft noch nicht als Zielgruppe entdeckt hat.
Gut jetzt aber Hosen runter, wer würde denn schon gerne in einer Gesellschaft leben in denen Alter und Weisheit sich in solcher Form äußern?
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Mittwoch, 9 April, 2008 um 00:01
[...] computerspieleiele reflexhaft-schnelles Reagieren fördern hat wahrscheinlich weniger wirklichen “Anwendungswert” im RL als man annehmen könnte, da die gestellten Aufgaben und ihre Umgebung komplett anders sind als im Computerspiel. Ein interessanter Artikel über mögliche Auswirkungen auf die Psyche findet sich bei SPON: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,244085,00.html Dort heißt es unter anderem: “Vor dem Bildschirm dagegen wird der Betrachter von Bild zu Bild, von Situation zu Situation getrieben, ohne Zeit zur Verarbeitung. Sturm zeigte, dass es dadurch zum “Verlust der inneren Verbalisierung” kommt: Der Medienkonsument benennt die auf ihn einstürmenden Bilder und Gefühle innerlich nicht mehr. Ihren Inhalt kann er daher später schlecht oder gar nicht wiedergeben. Im Gedächtnis bleiben nur diffuse emotionale Eindrücke. Es finde in solchen Abläufen keinerlei Selbstreflexion statt, sagt der Hannoveraner Publizist und Psychologe Wolfgang Bergmann. ” (Zitat (c) SPON 2003) Ohne Reflexion von Vollbrachtem und der zu lösenden Aufgaben verkümmert die Fähigkeit, “das große Ganze” zu erkennen und zu bewerten. Kreativer Umgang mit Aufgaben wird weniger wichtig. Aber was sollen Soldaten und Terroristen denn schon mit sowas? [...]