Monat: Januar 2008

  • Interessengruppen Definition

    Interessengruppen Definition

    In politischen Systemen sind Interessengruppen Zusammenschlüsse von politischen Akteuren, die nicht nach einem politischen Amt streben und dennoch ihre Interessen artikulieren. Sie werden auch als Interessenverbände, Verbände, Pressure-Groups oder Non-Governmental-Organizations (NGO ) bezeichnet. Ebenfalls zählen die Vereine zu Interessengruppen.

  • Konflikt und Konsens

    Konflikt und Konsens sind zwei Grundbegriffe der Politikwissenschaft. Konflikte entstehen aufgrund unterschiedlicher Interessen von Akteuren in einem System. Je schwächer der Konflikt ist, desto mehr ist die Tendenz zum Konsens gegeben. Zusammenleben im politischen Sinne schwankt immer zwischen diesen beiden Extremen von Konflikt und absoluter Zustimmung.

  • Isonomie Definition

    Isonomie Definition

    Definition Isonomie Isonomie stammt aus dem Griechischen und bedeutet, Gleichheit vor dem Gesetz. Sie bezeichnete die Mitglieder der Polis, also männliche Athener, welche das Wahlrecht wahrnehmen konnten und durften. Dazu zählten allerdings nicht Frauen, Kinder, Metöken ( Ausländer und Griechen ohne Wahlrecht) und Sklaven.

  • Korporatismus Definition

    Der Begriff Korporatismus beinhaltet die Zusammenarbeit von Interessenakteuren auf einer öffentlichen Ebene im staatlichen Bereich, d.h. zwei Verbände verhandeln über einen Gegenstand, der eigentlich unter staatliche Herrschaft fallen würde, so das der Staat nur noch eine Steuerungs- und Moderationsfunktion hat. Korporatismus Definition „Korporatismus bezeichnet ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis von Akteuren der Interessenvermittlung (üblicherweise Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände)…

  • Diktatur – Definition und Erklärung

    In einer Diktatur konzentriert sich die Macht auf einen einzelnen Akteuer in form einer Einzelperson, einer Personengruppe oder einer einzelnen Partei. Weiterhin ist diese Machtkonzentration keinen Kontrollmechanismen unterworfen und es gibt keine offene Opposition zur Macht, so dass es keinen Wettbewerb im System gibt. Zwar können in Diktaturen auch Wahlen stattfinden, doch sind diese nur…

  • Plebiszit – Bürgerentscheid Volksbegehren Definition

    Plebiszit ist eine Entscheidung in einem demokratischen System dann, wenn sie von allen Bürgern direkt getroffen wird und nicht über Vertreter / Repräsentanten. Das Wort Plebiszit stammt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus plebs = Volk und  scitum = Entscheid.  Es handelt sich also um die ursprüngliche Form der direkten Demokratie.  Plebiszite Entscheidungen…

  • Gewaltenteilung – horizontal, vertikal, zeitlich und sozial

    Gewaltenteilung beschreibt den Zustand der Dezentralisierung der Macht mit dem Ziel kontrollierte Herrschaftsverhältnisse im jeweiligen System zu gewährleisten. Klassisch zielt die Gewaltenteilung in der Demokratie auf den Erhalt der Freiheit und der Gleichheit ab, indem in der klassischen Gewaltenteilung auf das 3-Säulenprinzip zurückgegriffen wird. Die Idee der Gewaltenteilung ist vor allem John Locke und Montesquieu…

  • Withinputs Definition

    Als Withinputs bezeichnet man innersystemliche Erfahrungen, die Auswirkungen auf das System haben. In der Politik sind es die Selbsterfahrungswerte im administrativen politischen System, besonders auf der Ebene der Verwaltung, welche erneute Impulse im politischen Prozess in Gang bringen.

  • Proporzdemokratie Definition – Versäulung

    Proporzdemokratien sind demokratische Systeme in denen die Willensbildung nach Proporz als Entscheidungsprinzip gebildet wird. Satori bezeichnet dies auch als „Einhelligkeitsdemokratie“ oder ein anderer Begriff ist Konkordanzdemokratie. Ämter, Positionen und Willensbildung geschehen auf dem Wege der Verhandlung und werden Anteilsmäßig besetzt.

  • Mehrheitsprinzip Definintion

    Das Mehrheitsprinzip bedeutet, dass die Mehrheit in einem System ohne Einschränkungen ihren Willen durchsetzen kann und ohne Rücksichtnahme auf die Minderheit. Die Stimmen der Minderheit sind im reinen Mehrheitsprinzip nutz- und wertlos, da sie nicht zur Willensbildung beitragen. Das bedeutet, dass eine Regierung nach dem Mehrheitsprinzip alle Ämter und Entscheidungen ohne Teilnahme der Minderheiten besetzen…

  • Öffentliche Meinung Definition

    Mit dem Begriff der öffentlichen Meinung lässt sich die Ansicht aller Mitglieder einer Gesellschaft zu einem Thema darstellen, bzw. auch nur eines informierten und engagierten Teils einer Gesellschaft. Wichtig ist nach Satori dabei, dass diese Meinung „in der Öffentlichkeit verbreitet wird“. Schmidtchen definiert die Öffentliche Meinung als Gesamtheit aller Reaktionen in der Bevölkerung zu einem…

  • Macht – Definition und Erklärung

    Macht ist nach Max Weber, „jede Chance innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance besteht.“ Dieser nach Weber definierte Machtbegriff ist in seiner Art neutral, weil er jegliche Moral an den Machthaber oder die Legitimität der Macht außen vor lässt. Im normalen Gebrauch kommt der Definition Macht…

  • Buchrezension  – So arbeitet der Deutsche Bundestag – Buchkritik

    Buchrezension – So arbeitet der Deutsche Bundestag – Buchkritik

    „So arbeitet der Deutsche Bundestag“ wurde von Hermann J. Schreiner und Susanne Linn geschrieben, die beide leitende Funktionen innerhalb der Bundestagsverwaltung inne haben. Erschienen ist es 2007 in der 20. Auflage in der Neuen Darmstädter Verlagsanstalt und als Besonderheit soll erwähnt sein, dass es im Zuge des politischen Bildungsauftrags des Bundestags über die Internetseite http://www.bundestag.de…